Nachhilfe im Polizeistudium: Wann sie sich lohnt und worauf du achten musst

28. März 2026

Das Wichtigste in Kürze:


Steigende Nichtbestehensquoten im Polizeistudium machen professionelle Nachhilfe für viele Studierende unverzichtbar: Es geht nicht nur um Noten, sondern um den Traumberuf, der durch eine endgültig nicht bestandene Klausur auf dem Spiel steht.


Nicht jede Nachhilfe ist gleich gut: Die juristische Qualifikation der Dozenten ist das entscheidende Qualitätsmerkmal.


Gute Nachhilfe zeichnet sich dadurch aus, dass die Dozenten genau wissen, welche Anforderungen im jeweiligen Bundesland gestellt werden und welche Inhalte in den Klausuren tatsächlich abgefragt werden.


Allein diese Anforderungen für die einzelnen Bundesländer systematisch herauszuarbeiten, bedeutet einen erheblichen Zeitaufwand – Zeit, die vielen Studierenden im Alltag fehlt!


Unsere Klausuren orientieren sich eng an den Originalfällen aus den Prüfungen. So erhalten Sie ein realistisches Bild Ihres aktuellen Wissensstands und können zuverlässig einschätzen, ob Sie die Klausur bestehen werden.


Die Kosten für eine Nachhilfe sind als Werbungskosten steuerlich absetzbar. Zu diesem Thema haben wir bereits einen Beitrag eines kompetenten Steuerberaters auf unserer Website veröffentlicht

Warum Nachhilfe im Polizeistudium immer gefragter wird

Das Polizeistudium hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Die Anforderungen steigen, die Stofffülle wächst, und die Durchfallquoten an vielen Hochschulen sprechen eine klare Sprache: An der HSPV NRW etwa scheitern in manchen Modulen über 30 Prozent der Studierenden an den Klausuren im Strafrecht oder Eingriffsrecht.


Nicht nur die Durchfallquoten steigen – auch die Abbruchquoten sind alarmierend hoch.


Beispielsweise liegt die Abbruchquote im gehobenen Dienst in Berlin bei knapp 20 %, in Brandenburg bei rund 25 % und in Nordrhein-Westfalen bei etwa 23 %.


Das zeigt:

Der Weg durch das Polizeistudium ist anspruchsvoll – und ohne gezielte Vorbereitung riskieren viele, ihr Ziel nicht zu erreichen.


Was das Polizeistudium von anderen Studiengängen unterscheidet, ist die existenzielle Dimension: Wer endgültig durchfällt, verliert nicht nur den Studienplatz, sondern die Chance seinen Traumberuf zu leben! Es gibt keinen "Plan B" innerhalb der Polizei. Diese besondere Drucksituation führt dazu, dass immer mehr Polizeistudierende nach professioneller Unterstützung suchen — und das ist grundsätzlich eine kluge Entscheidung.


Allerdings ist der Markt für Nachhilfe im Polizeistudium unübersichtlich. Die Qualität der Angebote schwankt erheblich, und nicht jeder, der Nachhilfe anbietet, ist auch fachlich dazu in der Lage. Dieser Artikel hilft dir, die richtige Entscheidung zu treffen.

Wann lohnt sich Nachhilfe im Polizeistudium?

Nachhilfe im Polizeistudium ist nicht nur etwas für Studierende, die bereits durchgefallen sind. Es gibt verschiedene Situationen, in denen professionelle Unterstützung sinnvoll ist:

1. Nach einer nicht bestandenen Klausur

Sie haben eine Klausur im Strafrecht, Eingriffsrecht oder Polizeirecht nicht bestanden und stehen vor dem Zweit- oder Drittversuch. Jetzt zählt nur noch eins: bestehen. Und dafür braucht es eine gezielte Vorbereitung.


Wer beim ersten Mal du rchgefallen ist, braucht nicht einfach "mehr vom Gleichen", sondern eine andere Herangehensweise!

2. Präventiv — bevor es kritisch wird

Sie merken, dass Sie in bestimmten Fächern nicht mitkommen. Die Vorlesungen sind zu schnell, das Skript zu abstrakt, und die Lerngruppe dreht sich im Kreis. Je früher Sie sich Hilfe holen, desto besser — denn aufgestaute Wissenslücken im Polizeistudium potenzieren sich schnell.

3. Vor der Abschlussprüfung

Jetzt wird es ernst: Die letzten Klausuren entscheiden über Ihren Abschluss. In dieser Phase sind Konzentration und Fokus entscheidend. Wir helfen Ihnen dabei, den Stoff gezielt zu strukturieren, relevante Schwerpunkte zu setzen und Ihre Klausurtechnik auf den Punkt zu bringen.

4. Bei spezifischen Fachproblemen

Manche Polizeistudierende haben kein generelles Problem, sondern scheitern an einem bestimmten Fach — etwa am Strafprozessrecht, Strafrecht oder an Polizeirecht. Hier kann gezielte Einzelnachhilfe den Durchbruch bringen.


Welche Formate gibt es? Repetitorium, Einzelnachhilfe und Lerngruppe im Vergleich


Nicht jedes Format passt zu jeder Situation. Hier ein Überblick:


Entscheidend ist bei jedem Format die Qualität der Lehrenden. Ein Gruppen-Repetitorium mit einem qualifizierten Juristen ist einem Einzelunterricht durch einen fachfremden Tutor in der Regel überlegen. Umgekehrt gilt: Auch das beste Format hilft nichts, wenn der Dozent den Stoff nicht in der nötigen Tiefe beherrscht.

Welche Formate gibt es? Repetitorium, Einzelnachhilfe und Lerngruppe im Vergleich

Nicht jedes Format passt zu jeder Situation. Hier ein Überblick:

Entscheidend ist bei jedem Format die Qualität der Lehrenden. Ein Gruppen-Repetitorium mit einem qualifizierten Juristen ist einem Einzelunterricht durch einen fachfremden Tutor in der Regel überlegen. Umgekehrt gilt: Auch das beste Format hilft nichts, wenn der Dozent den Stoff nicht in der nötigen Tiefe beherrscht.

5. Qualitätskriterien für gute Nachhilfe im Polizeistudium

Hier wird es entscheidend. Denn die Qualitätsunterschiede auf dem Markt sind enorm. Mit den folgenden fünf Kriterien kannst du seriöse Anbieter von unzureichenden Angeboten unterscheiden:

1. Juristische Qualifikation der Dozenten

Die Qualität der Dozenten entscheidet über Ihren Erfolg. Ihre Nachhilfelehrer sollten mindestens das Erste Juristische Staatsexamen abgelegt haben und idealerweise als Richter, Staatsanwälte oder Rechtsanwälte tätig sein.


Ein Prädikatsexamen ist dabei kein zwingendes Kriterium – es ist jedoch ein klares Zeichen dafür, dass die Materie auf höchstem Niveau beherrscht wird


Warum? Ein anschaulicher Vergleich: Lehrer müssen weit mehr Mathematik studiert haben, als sie ihren Schülern beibringen. Das hat einen guten Grund — nur wer ein Fach in der Tiefe durchdrungen hat, kann es verständlich und korrekt vermitteln. Genauso verhält es sich im Polizeistudium: Ihre Dozenten müssen juristisch deutlich tiefer ausgebildet sein als das, was in der Klausur abgefragt wird.


Vorsicht bei der Wahl der Nachhilfe:

Nicht jede praktische Erfahrung führt automatisch zu einer erfolgreichen Prüfungsvorbereitung. Ehemalige Polizeistudierende oder auch aktive Polizeibeamte verfügen zwar über wertvolle Einblicke in die Praxis – diese entsprechen jedoch nicht immer den Anforderungen der Klausuren!


Im Berufsalltag stehen andere Aspekte im Vordergrund als in der Prüfung: Aktuelle Rechtsprechung, der präzise Gutachtenstil und das sichere Anwenden von Schemata – etwa im Strafrecht oder Polizeirecht – treten in der Praxis häufig in den Hintergrund.


So kann beispielsweise die Einordnung eines „Schals“ als „gefährliches Werkzeug“ im Sinne des § 224 Abs. 1 Nr.2 StGB in der Klausur eine differenzierte juristische Begründung erfordern, die über praktische Erfahrung hinausgeht!


Hinzu kommt, dass in der Praxis anders gehandelt wird als in der Klausur geschrieben werden muss. Wer beides miteinander vermischt, läuft Gefahr, typische Prüfungsfehler zu machen.


Natürlich gibt es auch unter Polizeibeamten sehr qualifizierte Dozenten – diese sind jedoch eher die Ausnahme und zeichnen sich dadurch aus, dass sie die theoretischen Anforderungen sicher und strukturiert „aufs Papier bringen“ können.


Entscheidend ist daher:

Sie brauchen jemanden, der nicht nur weiß, wie man handelt, sondern vor allem erklären kann, warum die Rechtslage so ist – und der den Prüfungsstoff über das Klausurniveau hinaus sicher beherrscht.

2. Kleine Gruppengrößen

Gruppen über 25 Personen sind kein Unterricht — das ist eine Vorlesung. Echte Interaktion, individuelle Rückfragen und die Möglichkeit, aktiv mitzuarbeiten, sind nur in kleineren Gruppen möglich. Maximal 24 Teilnehmer sollte die Obergrenze sein.


Frag deinen Anbieter konkret: Wie viele Te ilnehmer sind in einer Gruppe? Wenn die Antwort vage bleibt oder Zahlen über 30 genannt werden, ist das ein Warnsignal.

3. Arbeit auf Originalklausurenniveau

D ie beste Klausurvorbereitung orientiert sich an realen Prüfungsanforderungen. Entscheidend ist, mit Aufgaben zu arbeiten, die den Klausuren vergangener Semester entsprechen – nicht mit vereinfachten Lehrbuchbeispielen oder stark abstrakten Übungsfällen.

Nur so lernen Sie, was Klausuren an Ihrer Hochschule tatsächlich von Ihnen fordern:

Welche Schwerpunkte setzen die Prüfer? Welcher Aufbau wird erwartet? Welche Probleme tauchen regelmäßig auf?


Unser Ansatz:

Wir arbeiten mit klausurnahen Fällen auf Originalniveau, damit Sie ein realistisches Gefühl für Schwierigkeit, Aufbau und Erwartungshorizont entwickeln.


Wichtiger Hinweis bei der Auswahl eines Anbieters


Fragen Sie gezielt nach:

Wird mit echten, klausurnahen Fällen gearbeitet – oder lediglich mit generierten (bspw. Chatgpt) Übungsaufgaben?


Zunehmend werden Fälle mithilfe von KI oder aus allgemeinen Vorlagen erstellt. Diese wirken auf den ersten Blick strukturiert, bleiben jedoch häufig zu abstrakt und erreichen nicht die juristische Tiefe realer Klausuren. Zudem schleichen sich nicht selten fachliche Ungenauigkeiten ein.


Gerade in der juristischen Ausbildung kommt es jedoch auf präzise Argumentation, aktuelle Rechtsprechung und die sichere Anwendung des Gutachtenstils an – Fähigkeiten, die nur durch realitätsnahe Klausurpraxis entwickelt werden.

4. Prüfungsanfechtung als Backup

Auch bei bester Vorbereitung kann eine Prüfung schiefgehen — manchmal liegt es an Verfahrensfehlern, an einer fehlerhaften Bewertung oder an besonderen Härtefällen. Ein seriöser Anbieter hat deshalb Fachanwälte im Netzwerk, die im Ernstfall eine Prüfungsanfechtung übernehmen können.

 

Das ist kein Nice-to-have, sondern kann im Extremfall deine gesamte Karriere retten — etwa wenn du im Drittversuch scheiterst und die Exmatrikulation droht.

5. Erfahrung mit deinem Studiengang und Bundesland

Polizei ist Ländersache – und das hat direkte Auswirkungen auf Ihr Studium.

Die Anforderungen im Polizeistudium unterscheiden sich je nach Bundesland zum Teil erheblich. Inhalte, Prüfungsmaßstäbe und Klausurniveau variieren dadurch deutlich.


Gerade Polizeibeamte als Dozenten bereiten häufig auf Basis ihres eigenen Bundeslandes vor. Die Anforderungen anderer Bundesländer – die teilweise deutlich abweichen oder höher liegen können – werden dabei nicht ausreichend berücksichtigt.


Wer so vorbereitet wird, lernt im Zweifel am eigentlichen Prüfungsniveau vorbei.


Für Sie bedeutet das:

Eine gezielte und erfolgreiche Vorbereitung ist nur möglich, wenn die Inhalte exakt auf Ihr Bundesland und dessen konkrete Prüfungsanforderungen abgestimmt sind.

Checkliste: Worauf du bei der Wahl deines Anbieters achten solltest

Checkliste: Worauf Sie bei der Wahl Ihres Anbieters achten sollten


Bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden, gehen Sie diese Checkliste durch:


Dozenten haben mindestens das Erste Juristische Staatsexamen — keine ehemaligen Polizeistudierenden ohne vertiefte juristische Ausbildung


Kleine Gruppen mit maximal 24 Teilnehmern — echte Interaktion statt Massenveranstaltung


Arbeit auf Originalklausurniveau - Ihrer jeweiligen Hochschule


Prüfungsanfechtung durch Fachanwälte möglich


Erfahrung mit deinem spezifischen Studiengang und Bundesland


Flexible Formate — sowohl Gruppenunterricht als auch Einzelnachhilfe verfügbar


Tipp: Wenn ein Anbieter auf seiner Website keine konkreten Angaben zur juristischen Qualifikation seiner Dozenten macht, ist das ein deutliches Warnsignal. Seriöse Anbieter sind transparent.


Prüfungsanfechtung: Wenn alle Stricke reißen

Manchmal läuft trotz guter Vorbereitung eine Prüfung schlecht — oder die Bewertung erscheint unfair. In solchen Fällen kann eine Prüfungsanfechtung der richtige Weg sein. Dabei prüft ein Fachanwalt für Verwaltungsrecht, ob Verfahrensfehler vorliegen, die Bewertung rechtlich angreifbar ist oder besondere Härtefälle geltend gemacht werden können.


Wichtig: Eine Prüfungsanfechtung sollte immer von einem spezialisierten Fachanwalt begleitet werden, der sich mit Prüfungsrecht an Polizeihochschulen auskennt. Allgemeine Rechtsberatung reicht hier nicht aus.


Gerade beim letzten Versuch — wenn die Exmatrikulation droht — kann die Anfechtung die einzige Möglichkeit sein, im Studium zu bleiben. Wer sich rechtzeitig einen Nachhilfeanbieter sucht, der Fachanwälte im Netzwerk hat, ist für diesen Ernstfall gewappnet. 

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Nachhilfe im Polizeistudium?

Die Kosten variieren je nach Format und Anbieter. Gruppen-Repetitorien liegen in der Regel zwischen 70 und 90 Euro pro Monat, Einzelnachhilfe zwischen 70 und 90 Euro pro Stunde. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern die Qualität — insbesondere die Qualifikation der Dozenten.

Woran erkenne ich gute Nachhilfe im Polizeistudium?

Die wichtigsten Kriterien: Dozenten mit mindestens Erstem Juristischem Staatsexamen (evtl. Prädikatsexamen), kleine Gruppengrößen (max. 24 Teilnehmer), Arbeit mit echten Originalklausuren und transparente Angaben zur Qualifikation der Lehrenden. Wenn ein Anbieter keine konkreten Informationen zu seinen Dozenten veröffentlicht, sollten Sie skeptisch sein.

Lohnt sich Nachhilfe auch für gute Studierende?

Ja, absolut.

Gerade gute Studierende profitieren besonders von der Arbeit auf Originalklausurniveau und von Dozenten, die den Stoff in der nötigen Tiefe vermitteln können.


Wer nicht nur bestehen, sondern eine wirklich gute Note erzielen möchte, braucht Unterricht, der über das reine Klausurniveau hinausgeht und Zusammenhänge fundiert erklärt.


Das gilt insbesondere für Studierende, die eine Karriere im höheren Dienst anstreben – denn hier sind die Noten im Zeugnis oft entscheidend.

Einzelnachhilfe oder Gruppe — was ist besser?

Das hängt von Ihrer Situation ab. Gruppen-Repetitorien eignen sich hervorragend für die systematische Aufarbeitung ganzer Fachgebiete. Einzelnachhilfe ist ideal bei spezifischen Schwächen in einem bestimmten Fach oder für die Thesis-Betreuung. Am besten ist ein Anbieter, der beides anbietet — so können Sie flexibel wechseln.

Über den Autor

Damir Rodić studierte Rechtswissenschaften an der Europa-Universität Viadrina und legte dort das Erste Staatsexamen mit Prädikat ab. Zudem erwarb er den akademischen Grad Bachelor of Laws (LL.B.), ebenfalls mit Prädikat.

 

Vor seinem Wechsel zur Staatsanwaltschaft war er mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der auf internationales Strafrecht spezialisierten Anwaltskanzlei Goran Rodić tätig.

 

Derzeit ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einer Staatsanwaltschaft in der Abteilung für Kapitaldelikte beschäftigt. Darüber hinaus ist er seit über sieben Jahren als Privatrepetitor für Polizeistudierende tätig sowie Lehrbeauftragter für Strafrecht an der Europa-Universität Viadrina.

 

Zudem referiert Herr Rodić regelmäßig zu aktuellen rechtlichen Fragestellungen bei verschiedenen Landeskriminalämtern sowie bei polizeilichen Einsatzhundertschaften.


Damir Rodić — Akademische Leitung



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Seit stolzen vier Jahren sind wir an unserem hoch angesehenen Standort in Düsseldorf die verlässlichen Begleiter angehender Polizeikommissaranwärter der HSPV. Unabhängig davon, ob Sie sich noch im aufregenden Grundstudium befinden oder bereits tiefer ins Hauptstudium eingetaucht sind – wir stehen Ihnen zur Seite und sind fest entschlossen, Ihren Erfolg zu fördern. Unsere umfangreiche Expertise erstreckt sich über eine beeindruckende Bandbreite an Fachbereichen, darunter Eingriffsrecht, Staatsrecht, Strafrecht und Verkehrsrecht. Dank unserer langjährigen und tiefgehenden Erfahrung wissen wir genau, welche anspruchsvollen Anforderungen in Ihren Klausuren an Sie gestellt werden. Unsere gezielte Nachhilfe für die angehenden Polizeikräfte Nordrhein-Westfalens basiert auf einer soliden Grundlage aus theoretischem Wissen und praktischer Anwendung. So können Sie sich sicher sein, dass Sie bestmöglich vorbereitet sind. Die Herausforderungen des Polizeistudiums in Nordrhein-Westfalen sind uns bestens vertraut. Besonders im ersten Hauptstudium (HS1) erwarten Sie enorme Mengen an Lernstoff, die in kürzester Zeit bewältigt werden müssen. Wir sind uns dessen bewusst und haben mit Bedacht einen individuellen Lernplan entwickelt, der darauf abzielt, Sie optimal auf die bevorstehenden Klausuren im Dezember vorzubereiten. Ihr Erfolg ist unsere Motivation, und wir sind fest davon überzeugt, dass unser maßgeschneiderter Ansatz Sie zu Höchstleistungen führen wird. Tatsächlich können wir stolz verkünden, dass wir in den vergangenen vier Jahren mehr als 350 Schülern auf ihrem Weg zur Polizeikommissarin oder zum Polizeikommissar verholfen haben. Diese Erfolgsgeschichte treibt uns an, weiterhin unser Bestes zu geben und Sie bestmöglich zu unterstützen.  Vertrauen Sie auf unsere bewährte Expertise und lassen Sie uns gemeinsam Ihre Ausbildung unterstützen. Jeder Schritt auf Ihrem Weg ist uns wichtig, und wir sind hier, um sicherzustellen, dass Sie mit Selbstvertrauen und Wissen in Ihre berufliche Zukunft als Polizeibeamte starten können.
Laptop, Notizbuch, Telefon, Textmarker und Buch auf einem Schreibtisch.
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JusPol – Juristische Seminare für Polizeischüler – bietet Polizeischülern professionelle Nachhilfe an. Während ihres Vorbereitungsdienstes als Polizei- bzw. Kriminalkommissar oder als Kommissaranwärterinnen und -anwärter sind Polizeischüler häufig überfordert und beim Lernen ganz auf sich allein gestellt. Die sich hieraus ergebenden Defizite werden spätestens bei der Bearbeitung der jeweiligen Klausur oder Lernkontrolle sichtbar. Unsere Nachhilfe für Polizeischüler setzt genau hier an: neben dem Studium soll frühzeitig durch die individuelle JusPol-Nachhilfe das erfolgreiche Bestehen der Klausuren sichergestellt werden. Mit Spaß am Lernen werden im Rahmen von professionellen Polizeinachhilfeeinheiten der Lernstoff aufbereitet und durch die konkrete Anwendung vertieft. Durch das individuell zugeschnittene Konzept steht für die erfahrenen JusPol-Dozenten immer der Lernstoff des jeweiligen Bundeslands im Mittelpunkt. Die Profi-Nachhilfe von JusPol kann so optimal die Lern- und Prüfungsinhalte an der jeweiligen Hochschule der Polizei berücksichtigen.  Unzählige Polizeischüler konnten nachweislich mit der Unterstützung durch unseren Nachhilfeunterricht Bestnoten erreichen und sich so von den übrigen Mitschülern des Jahrgangs abheben. Die intensive und effektive Nachhilfe stellt gleichzeitig sicher, dass das erlernte Wissen auch zukünftig bei der Ausübung des Berufs vorhanden ist.
Person tippt auf Laptop mit EU-Flagge, Vorhängeschlosssymbol auf dem Bildschirm. Sitzen am Holztisch, Notizbuch, Telefon.
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Daten sind heute sehr wertvolle Ressourcen, gerne als „das neue Gold“ bezeichnet. Auch die Datenmengen wachsen stetig, Tendenz steigend. Auf der anderen Seite steigt aus diesem Grund das Interesse daran, zu erfahren, wer, wann, welche Daten verarbeitet und wer zu welchem Zweck Daten abfragt. Verschiedene Bundes- und Landesgesetze sehen deshalb Informationszugangs-, Auskunfts- und Akteneinsichtsansprüche vor, die die Daten verarbeitenden Stellen verpflichten – teilweise voraussetzungslos – entsprechende Auskünfte (z.B. IFG-Antrag) zu erteilen. Die Informationszugangs-, Auskunfts- und Akteneinsichtsansprüche sind deshalb Gegenstand zahlreicher Gerichtsentscheidungen geworden.
Laptop, Notizbuch, Telefon, Textmarker und Buch auf einem Schreibtisch.
von Damir Rodić 12. September 2025
Die kürzlich getroffene Entscheidung des Berliner Senats, den „Schutzschirm“ auf das Sommersemester 2022 zu verlängern, dürfte unter der Studierendenschaft der HWR Berlin bzw. allgemein bei den etwa 200.000 Studierenden in Berlin zu einem kollektiven Aufatmen und Freude geführt haben. Der Senat beschloss durch Gesetz zur Fortschreibung des Berliner Hochschulrechts vom 5.7.2022, in Kraft getreten am 17.7.2022 (GVBl., S. 450), das Sommersemester in § 126b Berliner Hochschulgesetz mitaufzunehmen. Nach dieser Bestimmung gelten nicht bestandene Prüfungen als nicht unternommen, d.h. sie werden auf die Anzahl der möglichen Antritte vor dem endgültigen Nichtbestehen nicht angerechnet. Lediglich jene Prüfungsversuche, die nicht bestanden sind, weil getäuscht wurde, gelten als unternommen. Denn wer täuscht, soll sich nicht auf den „Schutzschirm“ berufen können. Begründet wurde dies ausweislich des Gesetzesentwurfs (AH-Drs. 19/0310) und der Plenumsdiskussion damit, dass die Folgen der Covid-19-Pandemie bislang noch nicht überstanden seien und deswegen ein Bedarf an Nachjustierung bestehe.  Die Hochschulleitung der HWR Berlin bzw. das Dekanat des Fachbereichs 3 teilt nun, anders als zuvor (s. dazu https://juspol.de/die-nichtbewertung-nicht-bestandener-pruefungen-in-der-coronazeit-gilt-auch-fuer-den-bachelorstudiengang-gehobener-polizeivollzugsdienst-an-der-hochschule-fuer-wirtschaft-und-recht-b/ ), die Rechtsauffassung des VG Berlin (Urteil v. 16.8.2021, Az.: VG 3 K 554/20), wonach dies auch für Prüfungen in Laufbahnstudiengängen gilt, insbesondere für den Bachelorstudiengang des gehobenen Polizeivollzugsdiensts. Verhältnismäßig spät, aber im Ergebnis begrüßenswert und mit guten Gründen, schafft der Senat mithin eine Kompensation für die coronabedingten schlechteren Lehr- und Lernbedingungen. Des Weiteren wird den Studierenden in Zeiten hoher psychischer Belastung aufgrund der aktuellen Geschehnisse, so weit wie möglich entgegengekommen. Wir begrüßen deswegen grundsätzlich diese Regelung. Zu befürchten ist aber, dass diese zu einer geringeren Lernmotivation seitens der Studierenden führen könnte. Deswegen sei Ihnen ans Herz gelegt, die anstehenden Prüfungen so wahrzunehmen, als würde der Versuch als unternommen gelten. Denn erfahrungsgemäß tun sich diejenigen, die nur halbherzig lernen und nicht bestehen, keinen Gefallen. Im kommenden oder in den kommenden Semestern hängen die nichtbestandenen Prüfungsleistungen nämlich nach und belasten zusätzlich. Das Studium ist zudem so konzipiert, dass in den höheren Semestern tendenziell schwierigere Prüfungsleistungen auf Sie zukommen. Ein „Aufschieben“ wird sich also nicht nur negativ auf die Noten und den Druck bei künftigen Klausuren auswirken, sondern kann zu dem endgültigen Nichtbestehen führen.
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